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Heimsieg Nummer 2: brennender Asphalt und Höllenlauf
Beim letzen Rennen der Saison ging es am Samstag am Bergsee Ratscher noch
mal, im wahrsten Sinne des Wortes, heiß her. Die meisten Wettkämpfe in
diesem Jahr waren von den Witterungsbedingungen her kalt und nass, nicht
aber dieser Samstag mit über 30°C und Sonne satt. Voll motiviert, vom
tollen Ergebnis in Grimma, ging ich das Rennen mit Vollgas an. So konnte
ich mich schon beim Schwimmen vom Feld absetzen. Bei 17:31 min stoppte die
Uhr- Kurs auf Streckenrekord.
That’s how I roll :D
Am Mittwoch war ich mit dem Team von meinem Sponsor, dem Fahrradkonsum,
mit Peter, Rico und Renante auf der Eurobike. Absolute Reizüberflutung sag
ich nur… Hammer Bikes lösten das: „will-ich-haben Syndrom“ bei mir aus. :D
Ich konnte auch einige interessante Kontakte knüpfen. Zudem konnte ich als
kleines Mitbringsel beim Stand von Elite (Trainingsrollen) eine Rolle
gewinnen. Dafür musste ich 1 km auf Zeit fahren.
Auf zur Eurobike Von meinem Langjährigen Sponsor, dem Fahrradkonsum http://www.fahrrad-konsum.eu/ habe ich eine Karte zur Eurobike bekommen! Mal schauen was es alles zu gucken gibt! Morgen eröffnet die größte Bikemesse der Welt und ich werde auch einige Eindrücke per Foto festhalten.
Tolles Rennen in Grimma Heute stand das fünfte und letzte Zweitligarennen in Grimma an. Ein knackiger Sprint mit Schwimmen in der 18°C kalten Mulde, Radfahren auf einer anspruchsvollen 6,6 km Runde und Laufen rund um die Kirche und den Markt in Grimma. Im Schwimmen war ich vor dem Rennen schon etwas verunsichert, da ich in Jena nicht so ein gutes Gefühl hatte. Aber ich blieb locker! Etwa als 8. kam ich aus dem Wasser und ein guter Wechsel ließ den Abstand um einen Platz kleiner werden. Wirklich haarig würde es nach 300 m auf dem Rad, ein Athlet zog sich während der Fahrt die Schuhe an und blickte dabei nicht auf die Straße, fatal! Er knallte voll gegen ein Hindernis und sein Rad schleuderte im hohen Bogen auf die Straße zurück. Blöd, dass ich 5 m hinter ihm fuhr und nur reflexartig reagierte und über sein Vorderrad halb fuhr und sprang, um einen Sturz zu vermeiden! Puhh... Nach dieser Schrecksekunde blieb keine Zeit zum Nachdenken, sondern nur die Lücke zu schließen. Das war nach 2 km auch geschafft und ich war in der Spitzengruppe von genau 10 Mann. Ich wollte versuchen auszureißen, aber alle Attacken fuhr die Gruppe wieder zu. So hab ich nach 10 km meine Führungsarbeit beendet um die Körner fürs Laufen zu sparen. So kamen wir mit 30 s vor der 2. Gruppe in T2. Jetzt volle Kanne auf die 3 Laufrunden, sagte ich mir! Und ich konnte mich behaupten und eine weitere Steigerung zeigen. Mit 17:13 min auf 5 km war ich sehr Happy und mehr als 30 s schneller als in Jena letzte Woche. Platz 8 in der Tageswertung. Top! Und meine Mannschaft konnte durch eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung Platz 3 in der Tageswertung belegen. Hammer! In der Abschlusstabelle könnten wir uns von Platz 8 auf 6 verbessern! Es war ein super Wettkampf und hat echt mega Laune gemacht mit den Jungs zu rocken. Jetzt steht nächste Woche des Ratschertriathlon auf dem Plan :) Ich würde mich freuen wenn viele zum Mitmachen oder Zuschauen vorbei kommen würden. Start ist um 10:30 Uhr! Bis dahin.
Schnelles Rennen in Jena! Am Sonntag habe ich mit dem Jenaer Triathlon die letzte Saisonhälfte eingeleitet. Die letzten 3 Wochen Training bestanden aus einer Woche Regeneration und 2 Wochen Arbeit an der Schnellig- und Spritzigkeit. Mit dem Sprint in Jena wollte ich mich auf das letze Bundesligarennen am kommenden Sonntag in Grimma einschießen.Das klappte auch sehr gut. Nach dem Schwimmen lag ich schon in Führung, doch 2 Athleten hatten sich an meine Versen geheftet. Ein schneller Wechsel veränderte nicht viel am Abstand und mit ca. 20 m Vorsprung bog ich auf die voll gesperrte Stadtrodaer Straße. Dort ging es 4 Runden á 5 km hin und her. Bei jeder Wende konnte ich sehen, wie sich der Abstand entwickelte. Die erste Runde war noch etwas zäh, doch ab der Zweiten hatte ich meinen Speed gefunden. Jede Runde rief mir mein Coach Konrad die Abstände zu. Auf einmal sollte der Abstand aber wieder kleiner werden und ich dachte hääääääää!?? Will der mich veräppeln ;) denn mit teilweise über 50 km/h ging es die Schnellstraße entlang. Komisch, aber gut dann leg ich halt noch ein paar Kohlen mehr auf, dachte ich mir. Mit dem Ergebnis, dass es in T2 über 2 Minuten Vorsprung waren. Wechsel 2 war auch sehr schnell und mit Vollgas ging es auf die abschließenden 5 km. Nach der Hälfte hatte ich gerade mal 10 s verloren und konnte am Ende deutlich gewinnen. Ein kleines Video von Jena TV findet ihr hier.
Hammer-Strecke Am Sonntag war ich bei einem der härtesten Triathlonveranstaltungen in Deutschland am Start! Die Fakten der Strecke sprechen eine deutliche Sprache: Fast 1000 Höchenmeter verteilt auf die nur 35 km lange Radstrecke und auch noch 180 Höhenmeter beim Laufen. Zum Vergleich: beim Alpentriathlon Schliersee gilt es 800 Höhenmeter per Rad und 100 Höhenmeter zu Fuß zu bewältigen! In Heidelberg erwartete die Athleten also eine besondere Herausforderung. Das Schwimmen im Neckar ging sehr flott, da es mit der Strömung 1600 Meter flussabwärts ging. Als 8., vor Timo Bracht, stieg ich aus dem Wasser. Der Wechsel lief wieder gut- ab auf's Rad. Etwa 2 km ging es dann von der Wechselzone, zunächst flach, in Richtung Heidelberger Schloss. Aber dann ging es mit bis zu 15 % Steigung in die Vollen. Es waren 2 Runden hoch zum Königsstuhl zu strampeln, um anschließend mit Schuss den Berg runter zu hacken. Ich sag nur: Gehirn abschalten und die Kuh fliegen lassen! ;) Der Tacho zeigte zeitweilig fast dreistellig :D (nicht Mama sagen!;) ) Zudem erschwerte schlechter Asphalt eine sichere Abfahrt - aber ich bin heil in der 2. Wechselzone angekommen. Doch das Schlimmste sollte noch kommen... Keine 500m nach der Wechselzone ging es direkt in einen 3 km langen Berg mit teilweise 16% Steigung! Das war megahart, doch dafür ging es echt super. Ich konnte mich bis 1 km vor dem Ziel auf Position 6 halten. Doch konnte ich am steilen Bergabstück schlussendlich einfach nicht so schnell runter heizen. So kamen noch Andreas Dreitz (3.Platz Heilbronn Mitteldistanz) und Johannes Moldan (2. Platz TriStar Worms) an mir vorbei. Am Ende landete ich auf Platz 8 in einem super stark besetzten Rennen, mit der Erkenntnis, dass der Abstand zur Spitze immer kleiner wird. Gewonnen hat Andi Böcherer vor Timo Bracht und Helge Mütchard. Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, muss aber die nächsten Wochen im Laufen und auch im Schwimmen noch einiges tun!
4. Saisonsieg in Hof Beim 29.GELAN Triathlon Hof konnte ich einen tollen Sieg feiern. Es ist einer der ältesten Triathlonveranstaltungen in Deutschland und alles hat gepasst. Nur das Wetter war eher wie im April. Gerade mal 12°C und das im Juli...!? Nach dem Erfurter Triathlon bei 9 Grad und Regen hatte ich eigentlich mehr Lust auf Sonne. Aber am Ende kann ich froh sein, dass es nicht zu heiß war. Im Untreusee ging es auf die 1500m. Alles ging top, nur lief mir ab 700m immer mehr Wasser in den Neo! Kein Plan warum. Ich kam mir vor wie ein Walross, dick und rund aber trotzdem schnell. Als 2. kam ich aus dem See und ein schneller Wechsel bedeutete Platz 1 nach der Wechselzone. Jetzt ging es auf die sehr anspruchsvolle Strecke mit über 400 Höhenmetern. Dazu gesellte sich noch ein kräftiger Wind. Immer schön Kette rechts... Eine geile Radstrecke mit Topspeed jenseits der 70km/h. Nach 7 km kam ein richtige Hammer-Berg, nicht nur wegen der Steigung( 12%), sondern auch wegen 200 Zuschauern die mit AC/DC Klängen alle Athleten anheizten. Echt geil :D nicht so geil war, dass ich beim Versuch etwas zu trinken meine Verpflegungstrinkflaschen fallen lies. Meine Finger waren einfach zu kalt und träge. 30 km und nur 300 ml Wasser aus der 2. Flasche, jetzt war ich echt froh, dass es nicht warm war, aber auch verunsichert ob ich auch ohne das Spezialgetränk überhaupt gut bis zum Ende durchkomme. Nach Wechsel 2 hatte ich etwa 1 min Vorsprung. Zwei Runden á 5 km waren jetzt noch zu laufen mit einer echten Besonderheit. Nach der 1 Laufrunde musste ich über eine Treppe auf eine Brücke hochsteigen. Ein Bild in der man sie sehen kann findet ihr unter meinen Bildern. Das Ding zieht dir den Stecker, wenn man nicht aufpasst. Doch alles lief optimal. Und ich konnte die dritt beste Laufzeit des Tages hinlegen und mit 1:30 min Vorsprung ins Ziel Laufen. Geil! Viele Zuschauer, Top Organisation und das Laufen hat sich weiter positiv entwickelt. Mein umgestelltes Training in Bezug auf den Fettstoffwechsel zeigt auch seine Wirkung. Früher wäre ich ohne Gel oder Riegel nicht so gut durchgelaufen.
Es geht immer weiter nach vorn Beim vierten Wettkampf der 2. Triathlon Bundesliga vor der historischen Kulisse des Schweriner Schlosses, ging ich zum 2. Mal in dieser Saison für mein Ligateam an den Start. Die zuschauerfreundliche Strecke machte richtig Laune auf ein spannendes Rennen. Im brusthohen Wasser ging es im Schlossteich los! Alles top, nur dass sehr scharfe Steine bzw. Scherben am Boden lagen. Schon am Samstag beim Schwimmtraining hatte ich mir eine kleine Schnittwunde am Fuß zugezogen. Es war also Vorsicht geboten, doch wenn der Startschuss fällt gibt es kein Halten mehr. Auf den ersten 200m merkte ich einen starken Schmerz an der Fußsohle...doch erst 30 min. nach dem Rennen, beim Umziehen, sah ich die etwa 3 cm lange und 4 mm tiefe Schnittwunde. ups! Im Rennen hab ich davon nichts gemerkt ;) Wie schon in der ganzen Saison, klappte das Schwimmen wieder sehr gut und so ging es auf Platz 8 auf die 20 km Radstrecke. Nach etwa 8 km waren wir 20 Mann in der Gruppe und es passierte erst mal nichts. Doch 3 km später gab es eine Attacke. Ich ließ die beiden erst einmal etwas vom Feld wegfahren und setzte kurze Zeit später nach. So konnte ich zu den Ausreißern springen und mich aus der Gruppe lösen. Schnell konnten wir 15 s herausfahren. Nach 13 km waren wir dann nur noch zu zweit und die letzten 4 km bin ich nur noch allein vorne gefahren. Mein Begleiter signalisierte mir, dass er platt sei. An dieser Stelle habe ich einen Fehler gemacht- anstatt allein weiter zu fahren habe ich ihn mitfahren lassen. Er konnte sich so hinter mir ausruhen, war im Ziel dann aber wieder vor mir :( Wieder etwas gelernt! Als erster ging ich so mit ganz schön dicken Beinen und 15 s Vorsprung vor dem Hauptfeld, etwa 30 Mann, auf die abschließenden 5 km Laufstrecke. In der ersten von 2 Laufrunden verlor ich schon 12 Plätze, konnte mich aber in der zweiten fangen und auf Platz 16 einlaufen. Mit dem Ergebniss bin ich sehr zufrieden, denn der Abstand nach vorn ist deutlich kleiner geworden. In Gütersloh war ich noch 35. jetzt 16.! Ein BULI-Wettkampf steht noch aus, am 27. August in Grimma. Bis dahin sind noch 6 Wochen Zeit um im Laufen weiter zuzulegen. Der Blick auf das Teamergebnis war ärgerlich. Bereits vor zwei Wochen fehlten nur drei Plätze zu Platz 6. Diesmal war es ein Platz zu Platz 7 und selbst Platz 5 war absolut im Bereich des Machbaren! Immerhin konnten wir in der Gesamtwertung den 8. Platz verteidigen. Zwischen Platz 7 und 10 geht es sehr eng zu und zum Saisonfinale müssen wir uns alle noch einmal richtig reinhängen, damit es mit dem angestrebten einstelligen Tabellenplatz etwas wird. Mehr hier
Am wärmsten war's im Wasser Was gibt es zum Erfurter Triathlon zu sagen: Es war arschkalt! So ein Wetter haben weder Veranstalter noch Athleten verdient. Bei der Anreise zum Stausee Hohenfelden zeigte das Thermometer meines Polos knapp 10°C an und der Scheibenwischer ging ununterbrochen. Doch was soll's, es sind ja für alle die gleichen Bedingungen :) Zum Wettkampf: Das Wasser war 20° C und damit recht angenehm zum schwimmen. Kurios war, dass ich 5 min vor dem Start meine Schwimmbrille nicht mehr fand, und mir das 2005 genauso erging! Komisch! Glücklicherweise konnte mir ein Freund, Jonny Meißner, seine Brille leihen, da er seinen Wettkampf schon erfolgreich absolviert hatte. Danke noch mal Jonny :) Mit dieser lief das Schwimmen auch sehr gut, trotz der ungewöhnlich vielen Wellen und einem halben Liter geschlucktes Seewasser. Nur 2 Staffelschwimmer, beides Langstreckenschwimmer, waren etwa 20 s schneller. Der Wechsel dauerte sehr lange, da ich mir Ärmlinge (danke Reik) und eine Weste (die mir gehörte) anzog. Eine weise Entscheidung wie ich auf der sehr anspruchsvollen Radstrecken feststellte. Der Regen und ein arsch kalter Wind kühlten den Körper völlig aus, Hände und Füße waren fast taub, was den Wechsel zum Laufen auch nicht leichter machte. Den Helmverschluss zu öffnen ist eigentlich kinderleicht, aber mit Fingern die sich nicht mehr bewegen... schon ziemlich sch...! Ganz zu schweigen von meinen Zehen, die ich auf den ersten 5 km gar nicht gespürt habe. Doch mit dem Sieg vor Augen ging es dann doch wieder leicht und locker in Richtung Ziel. Damit konnte ich den 3. Sieg beim 3. Start in Erfurt landen. Top!
Es läuft wieder
Der Slogan meines langjährigen Ausrüsters Brooks passt zu 100 % auf meinem
Wettkampf in Apolda: "RUN HAPPY" :D Endlich ist es mir gelungen den
Schalter beim Laufen umzulegen. Der 25. Apoldaer Triathlon stand ganz im
Zeichen vom Winde "fast" verweht. Ein kräftiger Westwind, mit teilweise
extremen Böen, fegte über das Land. Viel zu gefährlich, um mit einem
Scheibenrad zu fahren. Also blieb das vermeintliche Segel an diesem Tag
gleich im Auto. Ein sehr gutes Starterfeld hatte sich eingefunden: alle
Top Athleten aus Thüringen waren am Start, es fehlten lediglich Hubert
Hammerl, Folker Schwesinger und Theodor Popp. Schade!
Sieg in Saalfeld mit Vorgeschichte Eigentlich wollte ich um 6:42 Uhr mit dem Zug von Jena nach Saalfeld fahren! Aber leider musste ich feststellen, dass die Bahn auch überpünktlich sein kann! Mit ihr wäre ich entspannte 41 Minuten nach Saalfeld gefahren. Leider konnte ich mir den relaxten Morgen in der Bahn abschminken. Nachdem sie ohne mir abfuhr, musste ich zum Auto hetzen, alles rein knallen und dem Polo auch noch die Sporen geben. Natürlich zwei Baustellen mit Umleitungen inklusive! Das fand ich gar nicht lustig und war ziemlich angefressen und genervt! Aber ich hab es doch noch rechtzeitig zum Start geschafft. Im Auto lief AC/DC ,voll aufgedreht, um wieder bessere Laune zu bekommen. Punkt 9 Uhr ertönte im Freibad von Saalfeld der Startpfiff! Eigentlich galt es 1500 m im 21° C ( mit Neo) warm-kalten Wasser zu schwimmen, aber die Kampfrichter auf meiner Bahn sahen das anders und verzählten sich. Am Ende 100 Meter mehr. Doch die Zeit kann sich sehen lassen: 19:15 min Schwimmzeit und lediglich 18 min auf die eigentlich geplanten 1500 m . Cool!!! Schwimmen klappt :) Es folgte ein verballerter Wechsel und mit 40 s Vorsprung auf meinen Freund und Trainingspartner Robin Schneider ging's auf's Rad. Kette rechts und Gas! Auf der Ebene war alles Top, aber mit dem ersten Berg kam schnell die Einsicht, dass der Wettkampf von letzter Woche noch in den Beinen steckt. Einen Weiteren nächstes Wochenende werde ich lieber bleiben lassen, denn das Risiko wäre zu groß, dass ich mich für die restliche Saison voll abschieße. Für die 40 km reichte die Kraft und mit einem komfortablen Vorsprung, von etwa 5 min, ging es zum Laufen. Vollgas brauchte ich nicht zu geben. Nach den 10 km und mit 3 min Vorsprung auf Robin war der Wettkampftag nach 1:59:41 h beendet :) Im Laufen hatte ich heute schon noch Luft und die Tendenz zeigt wieder ein Stück weiter nach oben. Gewinnen ist immer schön und gibt weiterhin Auftrieb.
Die Bausteine passen immer besser zusammen!
Mit einem guten Resultat bin ich heute aus Worms zurück gekommen! Vorweg
lief es mit einem 14. Platz in der Gesamtwertung recht gut. Aber mal von
Anfang an: Bei etwas frischen 15 °C ging es um 8 Uhr in der Früh in einem
Nebenarm des Rheins zum Schwimmen. Dieses Jahr zum ersten Mal im
Freiwasser und mit Neo.
TRI-STAR Germany in Worms Am Wochenende werde ich in Worms bei einem neuen Wettkampfformat an den Start gehen. Es sind genau 111 km, 1 km swim - 100 km bike und 10 km run. Diese Aufteilung kommt meiner momentanen Form sehr entgegen. Da gibt es am Sonntag nur eins: Kette rechts ......... :D Mehr Infos zum Rennen unter: www.star-events.cc/site/de/trstgenews Alle weiteren Termine der Saison findet Ihr unter Termine bei News
2. Bundesliga in Gütersloh Am gestrigen Sonntag um 10:15 Uhr ging ich zum ersten Mal in dieser Saison für meine Bundesligamannschaft "Team Weimarer-ingenieure.de" an den Start. Nach dem Schwimmen lag ich auf Position 6 mit ca. 20 sec. Rückstand auf die erste Radgruppe. Ich wollte schnell den Anschluss nach vorne herstellen und konnte, auf dem flachen 10 km Rundkurs nach 13 km, auf die 5 Jungs an der Spitze aufschließen. Ich hatte gehofft, dass wir zusammen arbeiten würden um uns vom großen Feld weiter absetzen zu können. Doch dazu war hier Niemand so richtig bereit. Nach weiteren 4 km waren wir eine große Gruppe von ca. 30 Mann. Von einem hohen Tempo konnte nicht mehr die Rede sein und weitere Radgruppen schlossen auf. Das war natürlich nicht in meinem Interesse. Da ich mich sehr gut fühlte, unternahm ich einen Ausreißversuch. Nach einer 180° Kurve trat ich voll an und konnte mich schnell vom Feld lösen. Doch nach 6 km musste ich einsehen, dass es allein nicht möglich war weg zu kommen. Die restlichen Kilometer bin ich im Feld mitgefahren und bin mit einem kurzen Antritt vor dem Wechsel aufs Laufen als Zweiter vom Rad gestiegen. Ich befand mich damit in einer super Ausgangsposition. Doch um diese Position zu halten, ist meine Laufform noch nicht so wie sie sein müsste. Ich versuchte einfach mein Tempo zu laufen und bin am Ende auf Platz 36 heraus gekommen. Positiv ist, dass ich mich im Vergleich zu Buschhütten weiter verbessert habe. Der Rückstand auf die schnellste Laufzeit waren nicht mehr 7 min. sondern noch 4 min. Im Vergleich zu Athleten die sowohl in Buschhütten als auch in Gütersloh gestartet sind, habe ich mich um etwa 1 min auf 10 km verbessert. Die Formkurve zeigt weiter nach oben! Es heißt jetzt weiter dran bleiben und an der Tempohärte arbeiten. In der Mannschaftswertung sind wir auf einen guten 8. Platz gelandet.
Geiles Geburtstagsgeschenk
An diesem Wochenende war ich mit meiner Mum und O.D. im Technik Museum in
Sinsheim und Speyer. Es war mein Geburtstagsgeschenk, was ich an diesem
Schritt für Schritt wird es besser Der erste Olympische Triathlon nach mehr als 18 Monaten Pause ist geschafft. Mit dem Siegerlandcup in Buschhütten wird traditionell die Triathlon Saison in Deutschland eröffnet. Bei bomben Wetter und 25 °C ging es für mich in einem erlesenen Feld zur Sache. Bracht, Kienle, Petzold, Böcherer, Al Sultan, Bockel, Leder...um um nur einige Namen zu nennen. Mit einem gutem Gefühl ging ich in das Rennen. Bis 20 min vor dem Rennen war alles entspannt und relaxt. Doch als ich mein Rad in die Wechselzone stellte und es für den Wechsel fertig machte, hatte ich auf einmal ein Problem: beim Einstellen des richtigen Gangs, löste sich am Schaltwerk der Schaltzug und nix ging mehr. Da war es mit der Ruhe vorbei- kein Werkzeug und nicht mal mehr 15 min bis zum Start. Genau 3 min vor diesem konnte ich mich noch 100 m einschwimmen und dann ging es auch schon los. Die 1000 m im Schwimmbad gestalteten sich nach dieser Aufregung trotzdem ganz akzeptabel. Mit Timo Bracht und Faris Al Sultan ging es auf die Radstrecke. Anfangs konnte ich gut mitfahren, doch den richtigen Druck, wie in Jena vor einer Woche, konnte ich nicht aufs Pedal bringen. Nervig war, dass meine Schaltung nicht genau funktionierte. Diese könnte ich nur provisorisch so einstellen, dass sie überhaupt ging. Mit einer akzeptablen Radzeit, etwa 1:30 min langsamer als Faris Al Sultan, stieg ich vom Rad. Es zeigt, dass ich gerade auf dem Rad einen guten Schritt nach vorn gemacht habe. Der abschließende Lauf war ein Auf und Ab- mal ging es ganz gut, mal wieder überhaupt nicht. Die letzten 2 km liefen richtig flüssig und ich konnte mit einem ganz guten Gefühl aus dem Wettkampf gehen. Mit Platz 17, in diesem erlesenen Feld, kann ich schon zufrieden sein. Luft nach oben ist überall, gerade beim Laufen. Was mir fehlt ist die Wettkampfroutine und Härte. Die wird mit jedem Rennen immer mehr werden.
Top Test in Jena
Am letzten Sonntag habe ich bei Jenaer Duathlon teilgenommen. Da am
kommenden Sonntag schon der Triathlon in Buschhütten ansteht bin ich mit
meiner Freundin in einer Mixstaffel gestartet. Anna hat den Laufpart
übernommen, erst 10 km, dann ich die 37 km Rad, dann noch mal 5 km Laufen.
Saisoneinstand nach Maß
Beim 1. SonneBerg-Preis ging es heute endlich wieder an eine Startlinie.
60 km mit über 800 Höhenmetern waren zu fahren. Das Rennen teilte sich auf
6 Runden á 10 km. In den Runden 1 bis 5 gab es jeweils eine Bergwertung.
Und aus deren Addition würde ein Bergkönig ermittelt. Mit über 70 Mann war
das Feld ziemlich groß, und bei super Wetter und Sonne versprach es ein
schnelles Rennen zu werden.
Rennsteig-Doppelstock-Ski-Lauf
Am Sonntag hab ich zu 3. mal am Rennsteig-Skilauf teilgenommen! 30 km in
der klassischen Technik. Schon vor einigen Jahren hatte ich da meinen
Spaß, mehr oder weniger (Lachen & Fluchen)! |